Allgemeine Geschäftsbedingungen
Performance Marketing
CPS Web Solutions FZCO
Stand: Juni 2026
1. Geltungsbereich
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen der CPS Web Solutions FZCO (nachfolgend „CPS“) und ihren Auftraggebern über Leistungen im Bereich Performance Marketing, insbesondere Werbeschaltung (Meta Ads, Google Ads, LinkedIn Ads etc.), Kampagnen-Management, Conversion-Optimierung, Tracking-Setup sowie strategische Beratung.
(2) CPS erbringt sämtliche Leistungen ausschließlich gegenüber Unternehmern im Sinne des § 14 BGB bzw. vergleichbarer internationaler Vorschriften.
(3) Verbraucher im Sinne des § 13 BGB sind ausgeschlossen. Ein Vertragsschluss mit Verbrauchern findet nicht statt.
(4) Abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nicht anerkannt, es sei denn, CPS stimmt diesen ausdrücklich schriftlich zu.
2. Leistungsbeschreibung & laufender Verbesserungsprozess
(1) Vertragsgegenstand ist die Konzeption, Betreuung, Optimierung und Analyse von digitalen Werbekampagnen sowie die Einrichtung technischer Tracking- und Analyse-Systeme. Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus Angebot, Einzelvertrag oder der Leistungsvereinbarung (SLA).
(2) Dem Auftraggeber ist bekannt, dass Performance Marketing ein dynamischer, datengetriebener Prozess ist. Kampagnen, Zielgruppen und Creatives erfordern laufende Test- und Optimierungsphasen. Ergebnisse können sich dabei im Zeitverlauf verändern; kurzfristige Leistungsschwankungen einzelner Maßnahmen stellen keinen Mangel der Leistung dar.
(3) Lead-Definition: Sofern Leadgenerierung Bestandteil der Leistung ist, schuldet CPS ausschließlich die technische und konzeptionelle Bereitstellung der Systeme zur Erfassung von Kontaktdaten gemäß der vereinbarten Spezifikationen. CPS übernimmt keine Verantwortung für Qualität, Bonität, Erreichbarkeit oder Abschlusswahrscheinlichkeit der Leads. Die Qualifizierung der Leads erfolgt ausschließlich durch den Auftraggeber.
3. Leistungszeitraum & Erfüllung
(1) Die Leistung wird innerhalb des vereinbarten Leistungszeitraums erbracht.
(2) Die Leistung gilt als vertragsgemäß erfüllt, sobald CPS die vereinbarten Tätigkeiten (Setup, Betreuung, Optimierung, Reporting) im vereinbarten Zeitraum ordnungsgemäß erbracht hat.
(3) Der Vergütungsanspruch ist unabhängig von der Performance oder wirtschaftlichen Ergebnissen der Kampagnen.
4. Budget-Abhängigkeit & Pausierungsrecht
(1) Die Kampagnenperformance ist abhängig vom eingesetzten Werbebudget sowie den Mindestanforderungen der jeweiligen Plattformen.
(2) Unterschreitet das Budget ein technisch oder wirtschaftlich sinnvolles Mindestniveau, ist CPS berechtigt, die Kampagnen nach vorheriger Mitteilung zu pausieren.
(3) Während einer budgetbedingten Pause ruht die Leistungspflicht von CPS. Der Vergütungsanspruch bleibt unberührt.
5. Erfolgsausschluss
(1) CPS schuldet die fachgerechte Durchführung der vereinbarten Leistungen nach anerkannten Branchenstandards.
(2) Ein bestimmter wirtschaftlicher Erfolg (Leads, Sales, ROAS, Umsatz oder Klickraten) wird ausdrücklich nicht geschuldet.
6. Vertragsschluss
(1) Der Vertrag kommt durch Angebotsannahme in Textform, Zahlung oder Beginn der Leistung zustande.
(2) Mündliche Nebenabreden sind nur verbindlich, wenn sie schriftlich bestätigt werden.
7. Werbebudgets & Drittplattformen
(1) Werbebudgets (Media Spend) sind nicht Bestandteil der Vergütung von CPS.
(2) Diese werden direkt vom Auftraggeber an Plattformen wie Meta, Google oder LinkedIn gezahlt.
(3) Zahlungsprobleme, Sperrungen oder Einschränkungen aufgrund des Auftraggebers entbinden nicht von der Zahlungspflicht gegenüber CPS.
8. Mitwirkungspflichten & Freigabe-Verantwortung
(1) Der Auftraggeber stellt alle notwendigen Zugänge, Daten und Materialien rechtzeitig und vollständig bereit.
(2) Verzögerungen durch fehlende Mitwirkung verlängern Leistungsfristen. Die Vergütung bleibt unberührt.
(3) Der Auftraggeber trägt die volle Verantwortung für Inhalte, Freigaben und rechtliche Zulässigkeit der eingesetzten Werbemittel. CPS übernimmt keine Haftung für Inhalte, die vom Auftraggeber geliefert oder freigegeben wurden. Der Auftraggeber stellt CPS insoweit von sämtlichen Ansprüchen Dritter frei.
9. Plattformrichtlinien & technische Verfügbarkeit
(1) CPS arbeitet im Rahmen der jeweils gültigen Plattformrichtlinien.
(2) Für Sperrungen, Ablehnungen oder Einschränkungen durch Plattformen übernimmt CPS keine Haftung.
(3) CPS haftet nicht für technische Störungen, API-Ausfälle oder Bugs externer Plattformen.
10. Vergütung & Zahlungsbedingungen
(1) Es gilt die im Angebot vereinbarte Vergütung, es sei denn, es ist vertraglich etwas anderes vereinbart.
(2) Zahlungen sind im Voraus innerhalb von 7 Tagen nach Rechnungsstellung fällig, es sei denn, es ist vertraglich etwas anderes vereinbart.
(3) Bei Zahlungsverzug ist CPS berechtigt, Leistungen auszusetzen. Der Vergütungsanspruch bleibt bestehen, es sei denn, es ist vertraglich etwas anderes vereinbart.
11. Laufzeit & Kündigung
(1) Bei Mindestlaufzeiten ist eine ordentliche Kündigung während der Mindestlaufzeit ausgeschlossen.
(2) Nach Ablauf der Mindestlaufzeit läuft der Vertrag auf unbestimmte Zeit weiter und ist anschließend jederzeit mit einer Frist von 30 Tagen zum Monatsende kündbar.
(3) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung bleibt unberührt.
12. Nutzungsrechte & Know-how-Schutz
(1) Kundeneigene Inhalte verbleiben im Eigentum des Auftraggebers.
(2) Nach vollständiger Zahlung erhält der Auftraggeber ein einfaches Nutzungsrecht an erstellten Werbemitteln.
(3) Strategien, Kampagnen-Setups und interne Strukturen von CPS bleiben geschütztes Know-how. Eine Weiterverwendung außerhalb der Zusammenarbeit ist untersagt.
13. Haftungseinschränkung & Tracking-Schutz
(1) CPS haftet nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Bei leichter Fahrlässigkeit nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten und begrenzt auf den vorhersehbaren Schaden.
(2) CPS übernimmt keine Haftung für Tracking-, Attributions- oder Datenabweichungen, die durch technische Limitierungen, Plattformrestriktionen, Cookie-Blocking, iOS-Tracking-Beschränkungen oder Consent-Mechanismen entstehen.
(3) Haftungshöchstgrenze:
Die Haftung ist bei laufenden Verträgen auf die in den letzten drei Monaten gezahlte Vergütung des betroffenen Projekts oder – bei Einmalprojekten – auf das vertraglich vereinbarte Auftragsvolumen begrenzt.
(4) Der Auftraggeber stellt CPS von sämtlichen Ansprüchen Dritter frei, die aus seinen Inhalten, Werbeaussagen oder Rechtsverstößen resultieren.
14. Referenznennung
(1) CPS ist berechtigt, den Kunden als Referenz zu benennen und die Zusammenarbeit im Rahmen der Eigenwerbung darzustellen (z. B. Website, Social Media, Präsentationen).
(2) Dies umfasst die Nennung des Kundennamens sowie die Darstellung anonymisierter oder abgestimmter Ergebnisse.
(3) Die Veröffentlichung sensibler Daten erfolgt nur mit ausdrücklicher Zustimmung des Kunden.
(4) Der Kunde kann der Referenznutzung jederzeit widersprechen. Inhalte werden anschließend entfernt, soweit technisch möglich.
15. Vertraulichkeit & Datenschutz
(1) Beide Parteien verpflichten sich zur Vertraulichkeit über alle Geschäfts- und Projektdaten.
(2) Der Auftraggeber ist allein verantwortlich für DSGVO-konforme Tracking- und Consent-Lösungen auf seinen Systemen.
16. Keine Rechtsberatung
(1) CPS erbringt keine Rechtsberatung.
(2) Der Auftraggeber ist für die rechtliche Zulässigkeit seiner Werbeinhalte selbst verantwortlich.
17. Höhere Gewalt
(1) Ereignisse höherer Gewalt (z. B. Naturkatastrophen, Krieg, Pandemien, staatliche Maßnahmen oder Serverausfälle) entbinden CPS für die Dauer der Störung von der Leistungspflicht.
18. Schlussbestimmungen & Rechtswahl
(1) Änderungen und Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Textform (z. B. E-Mail oder PDF).
(2) Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Regelungen unberührt.
(3) Es gilt das Recht der Vereinigten Arabischen Emirate (Dubai Free Zone), soweit zwingendes Recht nicht entgegensteht.
(4) Gerichtsstand ist Dubai, sofern rechtlich zulässig.
